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Zweitbestes Leichtathletikstadion in Hessen Drucken E-Mail
Montag, den 17. Juli 2017 um 11:17 Uhr

Präsentieren die Tafel für die Zertifizierung im Stadion: Peter Machner (KSV), Manfred Schaub, Peter Grunwald, Hannelore Herrmann (beide HLV), und Michael Birkelbach (Eintracht) ©Foto: Rainer Sander | nh24Auszeichnung für das Parkstadion in Baunatal
BAUNATAL.
Es gab Zeiten, da nannte man die Namen großer Leichtathleten von Armin Hary, Heide Rosendahl, Günter Baumann, Ulrike Meyfarth oder Jürgen Hingsen fast in einem Atemzug mit Breitner, Grabowski oder Beckenbauer.

Heute kennt man die Namen der Brüder Harting wenigstens, weil es so eine schöne Geschichte ist oder in Nordhessen den von Pamela Dutkiewicz, die aktuell beste deutsche Hürdensprinterin in der absoluten Weltspitze, weil sie aus Baunatal kommt und deshalb hier viel über sie berichtet wird.

1993 fand mit 585.000 Zuschauern eine von zwei Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Deutschland - und die weltweit bisher bestbesuchte - in Stuttgart statt. Seit der Fußball-WM 2006 in Deutschland setzt sich allerdings ein Wandel durch. Die klassischen, multifunktionalen Sportstadien wie Waldstadion in Frankfurt, Neckarstadion in Stuttgart, Weserstadion in Bremen oder Volksparkstadion in Hamburg heißen heuten zum Teil ganz anders und sind zu reinen Fußballstadien umgebaut geworden. Die zweite Leichtathletik-WM in Deutschland war 2009 im Berliner Olympiastadion. Aktuell wird auch dort über die Entfernung der 400-Meter Bahn und die Verwandlung in ein reines Fußballstadion.

Nur noch drei wettkampftaugliche Stadien in Hessen

Das Parkstadion von oben ©Archivfoto: Rainer Sander | nh24 Leichtathletik ist für das große Geschäft kaum noch tauglich und in Deutschland sind folglich nur noch wenige Stadien für die Leichtathletik-Wettkämpfe auf höherer Ebene tauglich. Seit Freitag zählt das Baunataler Parkstadion zu den drei Stadien in Hessen, die ein Zertifikat des Leichtathletik-Verbandes besitzen. Mit dem Typ B ist Baunatal - neben Wetzlar - das zweite Stadion in Hessen in dieser Kategorie. Darüber ist mit acht Bahnen im Stadionrund allein das Kasseler Auestadion in Hessen zu finden. Wetzlar und Baunatal haben sechs Bahnen. Zur Zertifizierung gehört darüber hinaus das Vorhandensein aller Einrichtungen und die Qualität der Umkleiden und Funktionsräume.

Bürgermeister Manfred Schaub, stolz auf die Auszeichnung, sieht auch die Nähe zu Kassel und zwei Stadien in Nordhessen für wichtig. Man könne sich Meisterschaften teilen. Auch im Indoorbereich sei die Halle in Großenritte bereits zertifiziert und mit dem Marathonstützpunkt - als einem Beispiel für die Leichtathletik-Bemühungen in Baunatal und Nordhessen – sei die Leichtathletik in Nordhessen auf einem guten Weg.

Urkunde und Tafel

Peter Grunwald vom HLV freut sich über die Standorte in seiner nordhessischen Heimat ©Foto: Rainer Sander | nh24Peter Grunwald, neu gewählter Vizepräsident des Hessischen Leichtathletik-Verbandes, überbrachte eine Urkunde mit Schild und freute sich, dass trotz verschwindender Arenen Stadien wie in Baunatal zertifizierungsfähig seien.

Peter Machner vom KSV Baunatal, Michael Birkelbach von der Eintracht Baunatal und Bürgermeister Manfred Schaub wollen mit Zertifizierung öffentlich umgehen und Schaub betonte, dass auch Pamela Dutkiewicz, die für den TV Wattenscheid startet, im Parkstadion trainiert. Schließlich wohnt sie unmittelbar in Stadionnähe. Gemeinsam mit Hannelore Herrmann (HLV) brachten sie die Tafel am Stadioneingang an.

Ein Sponsor täte gut…

Bei so viel Sportstättenqualität und Rückzug der etablierten Leichtathletikstandorte, wäre es dennoch ein Traum, käme ein Großsponsor und würde in einem nordhessischen Leichtathletik-Verein eine Chance für die Zukunft sehen… (rs)

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