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KS: Betrüger erbeutet 70.000 Euro; Raub u.a. Drucken E-Mail
Freitag, den 12. Januar 2018 um 11:51 Uhr

SymbolfotoWiderstand, kein Führerschein und Drogen
WEHLHEIDEN.
Ein vermutlich drogenberauschter 23-Jähriger aus Kassel hat sich am Freitag polizeilichen Maßnahmen widersetzt. Der muss sich nun wegen Widerstands, Fahrens ohne Führerschein und unter Betäubungsmitteleinfluss verantworten.

Polizisten hatten den 23-Jährigen gegen 0:35 Uhr in der Kohlenstraße angehalten, nachdem sie zuvor beobachtet hatten, dass Fahrer und Beifahrerin offenbar beim Bemerken der Polizeistreife während eines Tankvorganges die Plätze getauscht hatten. Der 23-Jährige, der zuvor den Wagen von der Kohlenstraße auf das Tankstellengelände gesteuert hatte, saß nach dem Tankvorgang plötzlich auf dem Beifahrersitz. Der ehemalige Fahrer und jetzige Beifahrer besitzt keinen Führerschein. Da er sich zudem nicht ausweisen konnte, durchsuchten die Beamten ihn und fanden Utensilien, die auf einen Gebrauch von Drogen hindeuteten. Aufgrund dessen und der auffälligen Verhaltensweise des Fahrers, bestand der Verdacht, dass er unter Drogen das Fahrzeug geführt hatte. Gegen seine Festnahme wehrte sich der Mann, sodass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Nach der Blutentnahme auf der Dienststelle wurde er entlassen. Gegen die 22-jährige Begleiterin wird ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass sie als Halterin des mitgeführten Fahrzeuges den Mann hinters Steuer gelassen hat, obwohl sie wusste, dass er keinen Führerschein besitzt.

Tasche auf dem Königsplatz geraubt
KASSEL. Am Donnerstag hat ein bislang Unbekannter auf dem Königsplatz eine Einkauftasche geraubt. Der Täter hatte sich gegen 20:30 Uhr den beiden Frauen, eine 27-Jährige aus dem Landkreis Offenbach und eine 29-Jährige aus dem Wetteraukreis, von hinten genähert und plötzlich an der blauweißen Plastiktüte mit Einkäufen im Wert von 50 Euro gerissen, die die 29-Jährige um ihr Handgelenk trug. Dabei fiel die Tüte jedoch zunächst herunter und die Einkäufe verteilten sich teilweise auf dem Boden. Als die 27-jährige Begleiterin die Sachen aufheben wollte, stieß sie der Täter heftig gegen die Brust, sodass sie nach hinten fiel und auf dem Gesäß landete. Der Unbekannte nahm anschließend die Tüte sowie die Einkäufe an sich und flüchtete in die Untere Karlsstraße. Ein 27-Jähriger aus Kassel, der auf den Raub aufmerksam geworden war, hatte noch die Verfolgung des Täters aufgenommen, der von der Unteren Karlsstraße in die Straße »Seidenes Strümpfchen« in Richtung »Oberste Gasse« rannte. Dort verlor er ihn jedoch aus den Augen. Mehrere Streifen der Kasseler Polizei hatten sofort die Fahndung nach dem flüchtigen Täter aufgenommen, seiner aber nicht mehr habhaft werden können. Es soll sich um einen ca. 1,65 Meter großen, schmächtigen, hellhäutigen und blassen Mann gehandelt haben, der komplett schwarz gekleidet war und sein Gesicht mit einem Schal verdeckte. Er soll eine Kapuzenjacke oder -pulli sowie Sportschuhe getragen haben.

©Foto: Polizei | nhBetrüger erbeutet 70.000 Euro
KASSEL.
Die Kasseler Polizei fahndet mit einem Phantombild nach einem zirka 30 bis 40 Jahre alten Tatverdächtigen, der Ende November bis Anfang Dezember in mindestens acht Fällen in Stadt und Landkreis Kassel Senioren betrogen haben dürfte. In mindestens vier Fällen gab sich der Mann gegenüber seinen Opfern, die alle zumeist älter, alleinlebend und aufgrund ihres betagten Alters körperlich eingeschränkt sind, als Angestellter eines Pflegedienstes und in weiteren vier Fällen als Mitarbeiter des Ordnungsamtes aus. Der Gesamtstehlschaden beläuft sich auf rund 70.000 Euro. Die Fälle, bei denen sich der Tatverdächtige als Pflegedienstmitarbeiter ausgab, ereigneten sich am 30. November in Kassel, Lohfelden und Niestetal sowie am 6. Dezember in Vellmar. Die Täterbeschreibungen und die Vorgehensweisen sind gleich. Der Mann gibt sich gegenüber den Senioren, die jeweils von verschiedenen Pflegediensten betreut werden, als Angestellter der jeweiligen Einrichtung aus und gibt vor, den Bestand der Wertsachen erheben zu wollen. Die Begründungen variieren dabei. Mal sollen im Notfall Bargeld und Schmuck gesichert werden, in anderen Fällen hat man einen Mitarbeiter als Dieb im Visier, der nun überführt werden soll. Dabei prüft man gemeinsam die Wertsachendepots. Später fehlten dann insgesamt rund 16.000 Euro. Rund 54.000 Euro Wert ist die Beute in den vier Fällen, bei denen sich der Tatverdächtige als Mitarbeiter des Ordnungsamtes ausgab. Eine Seniorin war am 22. November in Fuldatal-Ihringshausen und zwei ältere Damen waren am 25. November und 1. Dezember im Kasseler Stadtteil Fasanenhof die Betrogenen. Der Täter hatte sich auf unterschiedliche Weise Zutritt zu den Wohnungen verschafft und Bargeld sowie Schmuck erbeutet. Beim Täter-Opfer-Kontakt gab er sich jeweils als Ordnungsamtsmitarbeiter aus. In einem Fall in Fuldatal-Ihringshausen gelang es dem Tatverdächtigen am 22. November lediglich den Schlüsselbund eines Rentners zu entwenden. Offenbar weil der Senior daraufhin die Schlösser austauschte, kam es zu keinem weiteren Schaden. Der Tatverdächtige soll 35 bis 40 Jahre alt sein. Er wurde von den Opfern als etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß, mit normaler Figur und südländischen Erscheinungsbild beschrieben. Er soll dunkle, kurze Haare und ein gepflegtes Äußeres sowie ein eloquentes Auftreten haben.

Hinweise bitte an die Polizei in Kassel, Tel. 0561-9100. (wal | ots) (Aktualisiert: 14:25 Uhr)

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