Achtung: Falsche Polizistin ruft an Drucken E-Mail
Dienstag, den 27. Februar 2018 um 09:25 Uhr

SymbolfotoSCHWALMSTADT. Am Montag in der Zeit zwischen 18:25 Uhr und 19 Uhr hat eine bislang unbekannte Frau im Raum Schwalmstadt bei mindestens sieben Frauen angerufen und sich als Beamtin der Polizeistation Schwalmstadt ausgegeben.

Sie erzählte den Frauen, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde und man Türen und Fenster geschlossen halten soll. Bei den Anrufen wurde jeweils die »110« im Display angezeigt. Anschließend beendete die angebliche Polizeibeamtin das Telefonat.

Die angerufenen Frauen wurden von den richtigen Polizisten der Polizeistation Schwalmstadt entsprechend sensibilisiert. Auffallend war, dass alle angerufenen Frauen im Telefonbuch mit vollem Vornamen eingetragen und fast alle über 70 Jahre alt sind.

Tipps der Polizei:

Man sollte sich überlegen, ob eine Eintragung im Telefonbuch mit dem vollen Vornamen wirklich notwendig ist. Denn Betrüger, die im  Telefonbuch nach potentiellen Opfern recherchieren, schließen mit  Hilfe des Vornamen indirekt auf das Alter.

Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und  finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie  Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so  werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

Auflegen sollten Sie, wenn:

  • Sie nicht sicher sind, wer anruft.
  • Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen  Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere  Wertgegenstände im Haus haben.
  • Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere  Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere  ins Ausland.
  • Sie der Anrufer unter Druck setzt.
  • Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen,  z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.
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