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Nur Pessimisten stehen im Regen… Drucken E-Mail
Montag, den 05. Februar 2018 um 07:28 Uhr

Einmarsch des Prinzenpaares ©Foto: Rainer Sander | nh24Karneval Treysa feiert 60 Jahre
TREYSA
. 60 Jahre „Trees Alleweil, Harthberg Helau“, 25 Jahre Egadis und 20 Jahre Kolibris mit dem 55. Prinzenpaar.nh24 Fotostrecke Prinzessin Maike I. von den Gardeflämmchen und Prinz Christian I. vom Junker-Hansen-Turm eröffneten die erste Prunksitzung der Kampagne 2017/2018 mit zahlreichen Jubiläen.

Die Prinzessin entstammt einer Karnevalsfamilie und trainiert sowohl die Prinzengarde als auch das Männerballett „Die Gazellen“. Der Prinz ist aus seiner Heimatstadt Neustadt nach Treysa entflohen und vermisst den Junker-Hansen-Turm, hinter dem er am liebsten den sanierten Hexenturm verstecken möchte.

Zehn Tage Pause im Rathaus: Bürgermeister Stefan Pinhard ©Foto: Rainer Sander | nh24Damit die beiden ungehindert bis Aschermittwoch regieren können, übergab Bürgermeister Stefan Pinhard den Rathausschlüssel auf der Festhallen-Bühne mit den Worten: „Auch wenn einige den Aufstand proben, ich stehe schon zum zweiten Mal hier oben!“ Applaus gab’s und überhaupt bewies das Stadtoberhaupt karnevalistisches Talent. Gereimt, humorvoll und stilsicher stellt er zu seinem Arbeitsverständnis im Rathaus fest: „Strohfeuer brennt man gerne ab, wenn man genug zum Nachlegen hat!“ Umgestalten braucht halt Zeit. Dass eine Stadt im Streit niemandem gefällt, ist genauso gewiss, wie die frohe Botschaft: „Aber wenn’s gut läuft, dann gefällt das bestimmt auch Karsten Schenk! Und jetzt bekommt keinen Schreck, ich bin dann mal 10 Tage weg…“

Geheimnisse vom Johannismann

Der Johannismann Dr. Bernd Adam ©Foto: Rainer Sander | nh24Während die Sitzungspräsidenten Alexander George und Thorsten Trebing die Moderation übernahmen, stieg - wie immer zum Karneval - der Johannismann (Dr. Bernd Adam) von seinem Brunnen am Marktplatz herab. Der bekommt im Rathaus alles mit und so kann er fragen: „Wer in der Stadt hat das Sagen? Es gibt Städte, da wird der Bürgermeister gemobbt, in Treysa wird er ‚geschenkt‘!“ Auf dem Weg in die Festhalle fiel ihm auf: „In Treysa ist nicht einmal etwas gesperrt…!“ Er erinnert sich noch an die Firma Laudemann, die bei der es dauern kann.“ Und er übersetzt die Handwerkersprache: „Nein heißt ja und ja heißt nein, das kenn ich sonst nur von daheim…“

Apropos Bau: „Wer hat in Treysa auf Grundstücke Hunger? Ebbi Unger!“ Beim Wellnesshotel hat er die Rechnung allerdings ohne das Naturlehrgebiet gemacht, aber der Schlamann hat sein Altstadthotel schon bekommen: mit 5.000 Euro Fördergeld. „Moment mal, wieviel ist bei der Kirmes weggekommen…?“ Der Johannismann reiht scharfzüngig die Ereignisse in der Stadt aneinander. Und letztlich kommt natürlich auch die Alte Wache in der Konfirmationsstadt Ziegenhain dran. „So ein Ding kann man nur in Ziegenhain bauen!“ Auch der Hexenturm in Treysa wird wiedereröffnet und zur Haushaltssanierung schlägt er die ursprüngliche Nutzung vor: „Schwiegermutterverwahrung für 500 Euro“, sprach’s und verschwand wieder auf seinen Brunnen mit den Worten: „Nehmt schön Eure Medikamente!“

Grüße aus der Konfirmationsstadt

Dennis Krause und Marie Gumula waren aus Ziegenhain angereist ©Foto: Rainer Sander | nh24Marie Gumula und Dennis Krause kamen vom ZKV aus Ziegenhain nach Trees und gratulierten mit einem Lied „60 Jahre immer froh und heiter“, zum Mitklatschen und am Ende auch zum Mitsingen.

Die Mixed Pickles präsentierten ihre neueste TV-Show, bei der Roland Kaiser auf Konrad Jacobsen, der Pfarrer auf ein Bordell am Wegesrand und Ahle Wurscht auf Durscht trifft. Dazu gab es allerlei Buntes und versteckte Botschaften aus Welthits. Anschließend trafen sich mit Dagmar und Erna zwei Nachbarinnen und schwätzten auf Platt!

Du musst abtau’n girl!

Die Ahle Wurscht von den Mixed Pickles ©Foto: Rainer Sander | nh24Für die Treeser Spätlese gibt's jetzt die Jecken vom Rückstaubecken. Unter dem Motto „das bisschen Haushalt“, feuerten sie die Hausfrauen an: „Du musst abtau’n girl!“ Als Hauptpreis gab’s den Thermomix vom Vorwerkvertreter für die Stunden des Glücks. Zu den altbekannten Jecken Bernd Adam, Karl-Heinz Aringer und Mathias Geb gesellten sich Levi Staab und Julian Hofer.

2018 werden die Kolibris 20 Jahre alt und das feierten sie gleich im Himmel, wo allerdings der Teufel los war. Nach Melodien von Nightwish und Rammstein ging es sofort ordentlich zur Sache und mit Engeln romantisch zu Ende.

Die rechte Hand von Angela Merkel

Der Hausmeister vom Bundestag musste ein Schild abschrauben ©Foto: Rainer Sander | nh24Zu Gast in Treysa war auch der Hausmeister vom Bundestag. Udo Lohr schlüpfte in die Rolle der „Rechten Hand von Angela Merkel“ und erzählte, wie schwer der Job schon bei der Materialbeschaffung ist: „Die, die früher beim Versteckspiel immer gewonnen haben, arbeiten heute alle im Baumarkt… Er freut sich auf weitere vier Jahre Dienst für die kleine „Raute Nimmersatt“. Zu schaffen macht ihm der Job für jetzt sechs Fraktionen - statt früher drei - und 100 Abgeordnetenstühle musste er mehr montieren, die den Staatssäckel mit 70 Millionen belasten. Ändern wird sich trotzdem nichts und bei der AfD ist die Fraktionsuhr im Bundehaus tatsächlich um 19:33 Uhr stehen geblieben…

Ein Türschild musste er jetzt auch abschrauben: Bernd Siebert. Aber den mag vielleicht das Lied des Hausmeisters trösten: „Egal was kommt, es wird gut sowieso!“ Und die Handwerker-Weisheit: „Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter Wolken!“

Silberne Pumps für die Egadis

Hausschlachtung in der Schwalm: Kajo Freischem ©Foto: Rainer Sander | nh24Die ehemaligen Gardistinnen „Egadis“ feierten ihr 25jähriges Jubiläum mit Tänzen und Choreografien zu „Schuh des Manitu“ und Footloose. Apropos Schuhe: Zur Feier gab’s vom Chef des Komitees, Günter Felgenhauer, silberne Pumps. Gabi Langer bekam als Ehrung außerdem Goldenes Vlies und Georg Herche die Goldene Flamme.

Als letzter Hausschlachter in der Schwalm outete sich Kajo Freischem: „der Schwalm zur Ehr, der Sau zum Trost. Den „Jack The Ripper“ von den Wutzen, verbindet mit Dr. Stiebler, da bleibt er bescheiden, nur die Lust am Schneiden. Mit blumigen Worten, feinsinnigem und schwarzen Humor, beschreibt der Lehrer im Ruhestand, wie eine Hausschlachtung so abläuft in der Schwalm und was dabei auch schiefgehen kann. Alles wird verwertet, selbst um die Ohren seiner Eber, streiten sich des Pfarrers und des Lehrers Köter. „Vielen Dank für das Gekiller, es grüßt aus Trees der Wutze-Killer…“

Noch einmal am 10. Februar

60 Jahre froh und heiter – die Treeser Narren machen weiter! ©Foto: Rainer Sander | nh24Höhepunkte waren die Tanzeinlagen der Garden und wie immer zugabenverdächtig: das Männerballett „Die Gazellen“. Sie machten ihrem Namen wieder alle Ehre und brachten die Formel 1 tänzerisch gekonnt nach Treysa.

Am kommenden Samstag, den 10. Februar feiern die Treeser Narren ein zweites Mal nach dem Motto: 60 Jahre froh und heiter – die Treeser Narren machen weiter! Zum Rosenmontag gibt es schließlich die gemeinsame Party mit den Karnevalisten aus Ziegenhain. (rs) 

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