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A5: Polizei verfolgt Rettungsgassen-Sünder Drucken E-Mail
Donnerstag, den 11. Januar 2018 um 13:58 Uhr

©Foto: Polizei | obs | nhALSFELD. Nachdem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 5, bei dem am Mittwoch ein 61 Jahre alter Lkw verstarb, geht die Polizei nun gegen Lkw-Fahrer vor, die keine Rettungsgasse gebildet hatten.

Bereits auf der Anfahrt zur Unfallstelle hatten die Rettungskräfte vereinzelt Fahrzeuge festgestellt, die keine Rettungsgasse bildeten.

Nach der Unfallaufnahme und dem Abtransport des Lkw-Fahrers, der später verstarb, bildete sich aufgrund der damit verbundenen Vollsperrung ein Rückstau von über zehn Kilometern Länge, der über die Anschlussstelle Alsfeld-Ost hinausreichte.

Die anschließende Bergung der beiden havarierten Sattelzüge verzögerte sich erheblich, da das Bergungsunternehmen trotz Begleitung durch ein Polizeifahrzeug nicht zeitnah zur Unfallstelle gelangte, da eine vorgeschriebene »Rettungsgasse« auf einem Teilstück von 500 Metern Länge hinter der Anschlussstelle Alsfeld-Ost nicht gebildet wurde. Ursächlich hierfür waren mehrere Lastkraftwagen und Sattelzüge die verbotswidrig den Seitenstreifen benutzten und den linken Fahrstreifen blockierten. Bereits zum wiederholten Male mussten die eingesetzten Polizeibeamten feststellen, dass insbesondere Lkw-Fahrer verbotswidrig bei Stau auf Autobahnen den linken Fahrstreifen und den Seitenstreifen benutzen. Hierdurch wurde die Bildung einer »Rettungsgasse« unmöglich. Erst nach Aufforderung und Einschreiten durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte mit Zeitverzug eine Gasse zur Durchfahrt gebildet werden.

Die festgestellten Ordnungswidrigkeiten wurden durch die Polizeibeamten fotografisch dokumentiert. Die Betroffenen müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 240 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot sowie der Eintragung von zwei Punkten im Fahreignungsregister rechnen.

Hinweis

Bei Stau und stockendem Verkehr auf Autobahnen gilt, dass alle Fahrzeuge sofort eine Gasse zur Durchfahrt bilden und halten müssen. Das Blockieren des Seitenstreifens hierzu ist nicht zulässig. Aufgrund der erhöhten Fahrzeugbreite ist bei Benutzung des linken Fahrstreifens von Lastkraftwagen die Bildung dieser Durchfahrt in der Regel ebenso nicht mehr möglich. Weiterhin ist es ratsam zum vorauswartenden Fahrzeug einen vorausschauenden Abstand einzuhalten um Platz für nötige Rangiertätigkeiten zu haben.

Mehr zum Thema lesen Sie hier:
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