Romrod: Ausschluss der Öffentlichkeit Drucken E-Mail
Dienstag, den 27. Februar 2018 um 22:56 Uhr

Bereits kurz nach dem Start des Projekts steigerten sich die Kosten um 600.000 Euro. (Folie aus einer damaligen Stadtverordnetenversammlung)ROMROD. Die Betrachtung der Rentabilität für das Projekt „Leben und Wohnen im Alter“ stand am Dienstagabend auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses der Romröder Stadtverordnetenversammlung.

Nach Antrag wurde die Öffentlichkeit einstimmig von den Ausschussmitgliedern ausgeschlossen. Hintergründe zu der Betrachtung sind, zumindest öffentlich, nicht bekannt. Die Projektkosten wurden zuletzt in der Stadtverordnetenversammlung mit 6,3 Millionen Euro beziffert, die anfänglichen Planungen beliefen sich auf 4,6 Millionen Euro. Immer wieder gab es in der Vergangenheit eine Kostenkorrektur nach oben.

Öffentlich beriet der Ausschuss über die Änderung der Satzung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Romrod. Diese soll künftig die Option von Fachbereichsleitern, einen zweiten Stellvertreter des Stadtbrandinspektors sowie die Möglichkeit für Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung bis zu einem Alter von 70 Jahren zur Betätigung in der Gerätewartung oder Brandschutzerziehung enthalten. Die Satzung orientiert sich an der Mustersatzung des Hessischen Städte und Gemeindebundes. Beraten wurde der Ausschuss durch Stadtbrandinspektor Oliver Rabe. „Die Aufgaben auf mehr Schultern verteilen“, so sein Statement zum Großteil der Satzungsänderungen. Die Satzung sieht auch die Möglichkeit zur Einberufung eines Arbeitskreises vor, der den Dialog zwischen Führungskräften der Feuerwehr und Kommunalpolitik fördern soll. Mit Änderungen stimmte der Ausschuss einstimmig für eine Beschlussempfehlung zur Stadtverordnetenversammlung.

Ebenfalls einstimmig fiel das Votum für die Beschlussempfehlung zu einem schwerpunktintegrierten ländlichen Entwicklungskonzept (SILEK) aus. Wie Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg informierte, sollen mit dem Konzept städtische Themen langfristig und nachhaltig in einem moderierten Prozess angegangen werden. Dazu soll unter anderem der Einklang von Naturschutz und Hochwasserschutz zählen. Laut ihren Angaben dient SILEK als Grundlage für spätere Fördermöglichkeiten.

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